SYSTEM-LOG: Bitte alle 7 Simulationen erfolgreich abschließen, um den Protokoll-Zugriff zu verifizieren.
Sim 1
Sim 2
Sim 3
Sim 4
Sim 5
Sim 6
Sim 7
SIM-1: Einsatzmeldung "Apoplex"
Männlicher Patient, 68 Jahre. Ehefrau berichtet über eine plötzliche Schwäche im rechten Arm und Bein seit ca. 45 Minuten.
Vitalparameter: SpO2 96% (Raumluft), RR 205/110 mmHg, BZ 112 mg/dl, HF 88/min. ABC stabil, GCS 15. FAST-Test ist positiv (Arm & Fazialis).
[A] O2 Gabe 4L/min über Brille + Urapidil i.v. zur sofortigen RR-Senkung auf 140 systolisch.
[B] Zügiger Transport initiieren. i.v. Zugang etablieren, sofern ohne Zeitverlust möglich. Weder O2 noch RR-Senkung indiziert.
[C] 10g Glucose i.v. verabreichen, da es sich um eine maskierte Hypoglykämie handeln könnte.
SIM-2: Passagere Symptomatik
Weibliche Patientin, 75 Jahre. Der Notruf wurde durch die Tochter gewählt. Die Patientin hatte gestern Abend (vor ca. 18 Stunden) für 15 Minuten eine verwaschene Sprache und eine Schwäche im linken Arm. Aktuell ist sie komplett beschwerdefrei und neurologisch unauffällig.
[A] Patientin beruhigen und anweisen, innerhalb der nächsten 14 Tage den Hausarzt für ein Schädel-MRT aufzusuchen.
[B] Transport mit dem Rettungsdienst in eine Klinik mit Stroke-Unit. Es besteht ein hohes kurzfristiges Rezidivrisiko.
[C] Die Tochter bitten, die Patientin heute Nachmittag in die Notaufnahme zu fahren, da aktuell keine Lebensgefahr besteht.
SIM-3: Koma und Hemiparese
Männlicher Patient, 50 Jahre. Bekannter Insulin-pflichtiger Diabetes mellitus. Wurde von Arbeitskollegen bewusstlos am Schreibtisch gefunden. Er ist kaltschweißig, GCS 6. Auffällig ist eine schlaffe Parese der rechten Körperhälfte. SpO2 98%, RR 140/80, BZ 45 mg/dl.
[A] Klarer Fall von schwerem Apoplex. Zügige Intubation erwägen und direkter Transport ins nächste Maximalversorger-Zentrum zur Thrombektomie.
[B] Sofortige i.v. Anlage und Applikation von Glucose i.v. aufgrund einer symptomatischen Hypoglykämie, danach neurologisches Re-Assessment.
[C] Volumengabe (500ml Vollelektrolytlösung) zügig infundieren, da der Patient durch das Schwitzen exsikkiert sein könnte.
SIM-4: Hypertensive Entgleisung
Weibliche Patientin, 80 Jahre. Deutliche Aphasie und Blickdeviation nach rechts seit 20 Minuten.
Vitalparameter: SpO2 93%, RR 245/125 mmHg, BZ 140 mg/dl. Die Patientin ist sichtlich unruhig.
[A] Sauerstoffgabe starten. Vorsichtige medikamentöse RR-Senkung um maximal 15% (Ziel-RR ca. 210 systolisch) per Titration.
[B] Aggressive Blutdrucksenkung mit Urapidil und Nitro-Spray, bis ein normotensiver Wert von 140/90 mmHg erreicht ist.
[C] Load and Go. Keine Maßnahmen vor Ort durchführen, um keine Zeit für die Lyse zu verlieren.
[A] Sofortige Applikation von Akrinor / Noradrenalin, um den Perfusionsdruck für das Gehirn zu steigern.
[B] Anlage eines venösen Zugangs und zügige Verabreichung von kristalloiden Infusionslösungen zur Volumentherapie.
[C] Ein niedriger Blutdruck schützt vor einer Einblutung des Infarktareals. Es erfolgt keine spezifische Therapie des Blutdrucks.
SIM-6: Hausarzt-Praxis (Triage)
Szenario für medizinisches Fachpersonal (MFA): Ein aufgeregter Ehemann ruft in der Praxis an. Seine 60-jährige Frau sitze im Sessel, könne den linken Arm nicht heben und antworte nur noch mit "Lallen". Er fragt, ob der Doktor auf einen Hausbesuch vorbeikommen kann.
[A] Den Ehemann an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) verweisen, da die Praxis gerade voll ist.
[B] Den Hausarzt sofort aus dem Sprechzimmer holen, damit dieser umgehend zum Hausbesuch aufbricht.
[C] Verdacht auf Schlaganfall. FAST-Test-Kriterien am Telefon abfragen, sofortiges Auflegen und Wählen der Notrufnummer 112 anweisen.
SIM-7: Protokoll-Sequenz
Bringe die präklinischen Maßnahmen in die exakte logische/chronologische Reihenfolge, wie sie vom S3-Protokoll gefordert wird.
Greife die Balken und verschiebe sie nach oben oder unten.
[ ZUGRIFF VERWEIGERT: Absolvieren Sie alle 7 Simulationen fehlerfrei ]